Redaktion Die Letzte Ehre Aktualisiert: März 2026 · 5 Min. Lesezeit

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Erinnerungsschmuck: Ein bleibendes Andenken

Erinnerungsschmuck ermöglicht es, einen geliebten Menschen ganz nah bei sich zu tragen. Ob Schmuck aus Asche, mit Haaren oder Fingerabdruck — die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Erinnerungen selbst.

Was ist Erinnerungsschmuck?

Erinnerungsschmuck (auch Gedenkschmuck oder Memorial Jewelry) ist Schmuck, der eine physische Verbindung zum Verstorbenen herstellt. Anders als ein Foto oder eine Urne kann Erinnerungsschmuck täglich getragen werden und begleitet die Trauernden durch den Alltag.

Arten von Erinnerungsschmuck

Schmuck aus Asche ist die bekannteste Form: Ein kleiner Teil der Kremationsasche wird in einen Anhänger, Ring oder ein Armband eingearbeitet. Bei Schmuck mit Haaren werden Haare des Verstorbenen in Glas oder Kunstharz eingebettet. Fingerabdruck-Schmuck verewigt den einzigartigen Fingerabdruck als Gravur auf einem Anhänger. Auch Asche-Diamanten sind möglich: Aus dem Kohlenstoff der Kremationsasche wird ein synthetischer Diamant gepresst — ein Prozess der mehrere Wochen dauert und ab ca. 3.000 € kostet.

Materialien und Preise

Einfache Anhänger aus Edelstahl beginnen bei ca. 30–50 €. Silberschmuck mit eingearbeiteter Asche liegt bei 80–200 €. Goldschmuck oder individuell angefertigte Stücke kosten 200–500 €. Asche-Diamanten beginnen bei ca. 3.000 € je nach Größe und Schliff.

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Rechtliches: Darf man Asche behalten?

In Deutschland unterliegt Kremationsasche dem Friedhofszwang — sie muss auf einem Friedhof oder einem zugelassenen Bestattungsplatz beigesetzt werden. Allerdings darf ein kleiner Teil der Asche für Erinnerungsschmuck entnommen werden. Dies ist inzwischen in den meisten Bundesländern gängige Praxis, sollte aber vorab mit dem Krematorium abgesprochen werden. In Bremen ist die Aufbewahrung zu Hause seit 2015 sogar offiziell erlaubt.

Für wen eignet sich Erinnerungsschmuck?

Erinnerungsschmuck ist für jeden geeignet, der eine persönliche, tragbare Erinnerung an einen Verstorbenen wünscht. Besonders beliebt ist er bei Menschen, die keinen festen Grabplatz besuchen können (z.B. nach Seebestattung oder anonymer Bestattung), die den Verstorbenen im Alltag nah bei sich spüren möchten oder die ein einzigartiges Andenken statt klassischer Grabstätte bevorzugen.